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Eintrag wurde erfasst am, 24/01/2012
Ein paar "Lernblätze"
Nachdem sich kein einziger Mensch gemeldet hat auf mein Inserat von Ruby, nicht einmal eine Preisangabe wurde verlangt, schliesse ich daraus, dass ein umgerittenes Pferd und dazu noch ein Hengst nicht gesucht wird. Mein Schluss daraus ist, dass ich denke, dass viele Pferdebesitzer Respekt vor einem rohen Pferd haben.
Mir persönlich macht es angst ein gerittenes Pferd zu kaufen, da ich nicht weiss welche Art der Ausbildung es durchlaufen hat. Mit dem will ich überhaupt nicht sagen, dass ich die beste Ausbilderin bin, überhaupt nicht. Ich mache täglich Fehler und lerne dazu. Jedes Pferd ist so anders und bringt mich auf meinem Lernweg der Pferdeausbildung weiter. Es ist nur so, dass ich es mir leichter verzeihen kann wenn etwas schief geht, ich kann mir sagen, dass dies halt ein weiterer Schritt unserer gemeinsamer Ausbildung ist. Zu dem denke ich, dass die jungen Pferde viel zu schnell ausgebildet werden und zum grossen Teil in einer permanenten Überforderung laufen. Wenn ich die Pferde selbst ausbilde und sie in meiner Haltungsform leben dürfen, ist diese Gefahr nicht ganz so gross.
Es ist immer wieder spannend zu beobachte, wie oft man im Leben doch von seinen eigenen Gedanken aus geht und sich nicht gross überlegt, ob es für die Anderen wohl auch so ist. Ich war so überzeugt, dass die meisten Menschen so denken wie ich und sich rohe Pferde wünschen. Ich finde dies ist ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht immer von sich aus gehen kann. Sich in jemanden anderen hinein fühlen, versuchen zu verstehen was diesen Bewegt oder auch einfach dessen Meinung zu akzeptieren, ist ein Entwicklungschritt von uns Menschen. Etwas zu akzeptieren heisst aber für mich nicht, dass man alles runterschlucken muss. Man kann etwas oder jemanden Meinung akzeptieren, sie so stehen lassen, aber für sich und sein Leben entscheiden, dass diese Denkensweise nicht zu dem eigenen Leben passt.
So, von Ruby zur Hobbypsychologie. Wenn man sich mit Pferden wirklich auseinandersetzt und reflektiert, sind diese Tiere und alles was sie mit sich bringen grossartig zum sich weiter zu entwickeln.
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Eintrag wurde erfasst am, 22/12/2011
Rubi sucht einen neuen Platz
Da ich im Frühling 4 Fohlen erwarte, müsste ich in dieser Zeit eh eine Übergangslösung für ihn finden. Zur Zucht könnte ich ihn auch nur bedingt einsetzen, da Samba die Halbschwester ist und auch Holita ist verwandt mir ihm. Es wäre schön jemanden zu finden, der sich einfach in ihn verliebt. Der unten stehende Text ist das Inserat, mit welchem ich ihn ausschreibe.
Dieser wunderschöne Hengst habe ich selbst gezüchtet, war bei seiner Geburt dabei und sah ihn aufwachsen. Von allen Fohlen (7 selbst gezogene) ist Rubi das liebste Fohlen, das ich erlebt habe. Er ist sehr sensibel, gutmütig und will es immer recht machen. Diese Eigenschaften verlangen nach einem zukünftigen Reiter, der sich so ein Pferd wünscht und damit umgehen kann. Seit diesem Sommer (er war in Frankreich auf einer Hengstweide) steht er in meiner Stutenherde (alle waren bei der Integration schon trächtig). Er hat gelernt die Damen zu respektieren und ist sehr gut integriert mittlerweilen.
Ich kann jederzeit zwischen ihn und eine Stute treten und er respektiert mich als Mensch ohne zu zögern. Eine der Stuten wird trotz Schwangerschaft rossig und auch da kann ich dazwischen und ihn von der Stute wegschicken. Als Hengst wird er sicher sehr umgänglich sein. Ich werde ihn aber nicht in diese isolierte Hengsthaltung, wo die Hengste ein Leben in Einsamkeit verbringen, verkaufen. Er kann natürlich auch kastriert werden.
Schon als Fohlen, hatte ich das Gefühl, dass er für seine Entwicklung etwas länger brauchte. Dieses Gefühlt hatte ich auch als er 3 jährig wurde. Er war noch nicht bereit um den „normalen“ Ausbildungsweg zu durchlaufen und so entschied ich mich den Feldtest nicht zu machen und ihm ein Jahr länger Zeit zu geben. Er ist aber super erzogen und wir sind am longieren (in natürlicher Haltung vorwärts abwärts). Er kennt Sattel und ich bin auch schon mal auf ihm gesessen. Gerne übernehme ich auch noch die weitere Ausbildung, falls dies gewünscht wird. Er braucht einfach ein paar Jährchen mehr Zeit, aber ich bin sicher in zwei drei Jahren ist er ein „Kracher“! Er ist ein Rubin Royal Sohn und hat traumhafte Gänge.
Da ich Rubi sehr gerne habe, suche ich eine Person, die sich in ihn verliebt und genau seine sensible Art schätzt. Rubi ist noch nicht so weit ausgebildet, wie die anderen 3 Jährigen Pferde und trotzdem ist er kein Schnäppchen. Ich wünsche mir jemanden der es sich genau so wünscht und weiss wie viel eine schonende Ausbildung wert ist |
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Eintrag wurde erfasst am, 31/08/2011
Natürliche Hengsthaltung 5
Rubi ist nun einen Monat in der Stutenherde und die Situation hat sich entspannt. Die Gruppe steht zusammen auf der Weide und Rubi darf sich der Stutenherde anschliessen und bei ihnen grasen. Er ist zwar immer noch rangniedrig aber so langsam beginnt er sich zu wehren und lässt sich nicht mehr alles gefallen. Er versucht es zumindest, hat aber noch nicht wirkliche Chancen gegen die Frauen.
Die angedeutete Rosse von Touchka hat sich letzte Woche entwickelt und Rubi durfte sich das erste Mal als ganzer Mann üben. Touchka hat mit Geduld und Erfahrung den jungen Mann in das Liebesleben eingeleitet. Rubi hatte den Dreh nach zwei Tagen auch raus und deckte sie. Trotz rossiger Stute und einem Hengst der frei decken darf, blieb das ganze recht ruhig. Die zwei Schmusten ein wenig miteinander, kraulten und knabberten aneinander dann sprang er auf und danach ging das Herdenleben seinen gewohnten ruhigen Lauf.
Als ich einmal mit Touchka unterwegs war und nach Hause kam, konnte sie es fasst nicht erwarten endlich wieder auf den Auslauf zu gelangen. Sie konnte kaum noch gehen so sehr musste sie urinieren. Rubi lief natürlich auch ein wenig unruhig am Gatter unseres Tores hin und her. Ich nutzte die Chance um auszuprobieren ob er mich respektiert und ich mit einer rossigen Stute zu ihm gehen kann ohne dass er mich umrämpelt. So bewaffnete ich mich also mit einem Carotestick und ging mit Touchka im Schlepptau auf den Auslauf. Zu meiner grossen Überraschung war Rubi weniger das Problem als Touchka. Sie versuchte eher mich zu umgehen um zu ihrem Hengst zu gelangen. Rubi akzeptierte meine Zeichen und kam erst in die Nähe von Touchka als diese abgehalftert und ich weg gegangen war. Ich freute mich wie ein kleines Kind. Rubi ist echt ein lieber Kerl und ich bin so froh, dass er so ist. Ein echter Anfängerhengst!
Nun noch einmal zu der Rosse von Touchka. Natürlich fragte ich mich langsam schon ob sie denn noch trächtig ist. Alle Stuten wurden ja Mitte Mai von einem Lusitano gedeckt und zeigten keine Rosse mehr. Nach 3 Monaten nun ist Touchka plözlich wieder rossig und lässt sich decken. Lange Rede kurzer Sinn, der Tierarzt musste her. Gestern also kam er und wir haben alle vier Stuten untersucht und siehe da auch Touchka ist trächtig seit Mai. Sie ist wohl nun definitiv diese Ausnahme, welche trotz Trächtigkeit rossig bleibt.
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Eintrag wurde erfasst am, 31/08/2011
Das Workecamp ist vorbei :-(!
Seit dem Samstag den 27.August ist unser Workecamp vorbei und unser Haus wieder leer. Es waren 2 wunderschöne Wochen und wir haben grossartige Jugendliche aus verschiedenen Ländern kennen gelernt. Sie haben viel gearbeitet und unser Weiher ist zum grossen Teil wieder frei. Es wird jetzt noch ein paar Jahre brauchen bis die Büsche richtig gross werden können. Ich freue mich auf diese Naturhecke.
Ausser für Cayane, unsere zweite Campleiterin, die schon in anderen Workecamps war, war es für alle die erste Erfahrung in diesem Gebiet. Ich muss gestehen, ein bisschen skeptisch war ich ja schon, denn man kennt niemanden, alle haben ganz verschiedene kulturelle Hintergründe und man weiss ja überhaupt nicht, was für Erwartungen oder Vorstellungen jeder Einzelne hat. Meine Befürchtung war unbegründet, denn es war eine absolut positive ja sogar sehr wertvolle Erfahrung.
An manchen Abenden unternahmen wir Ausflüge zusammen, meistens blieben wir jedoch zu Hause. Fast jeden Abend hatte einer der Worker seinen Themenabend. An diesem Abend versuchte er etwas aus seinem Land zu kochen ( was immer sehr gut schmeckte ) und danach erzählte er noch etwas über sein Land. Dies war sehr spannend, da ja so viele verschiedene Nationen am Tisch sassen, gab es daraus oft eine Diskussion. Man fragte sich gegenseitig wie es denn in den verschiedenen Ländern gehandhabt wurde. Da wurden zum Beispiel die einzelnen Begrüssungsrituale, oder Hochzeitsgebräuche erzählt und man konnte immer gleich eins zu eins vergleichen mit den Gepflogenheiten der anderen Länder. Die Jugendlichen erzählten aber auch über ihre Familien, wie sie wohnten, was sie so unternahmen zu Hause und noch vieles mehr. So nach 2 Wochen wachsen einem diese Leute schon sehr ans Herz! Wir hatten zu dem noch das Glück, dass es in der Gruppe stimmte und alle miteinander gut auskamen.
Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole, sage ich es trotzdem noch einmal. Wir durften ganz grossartige junge Menschen kennen lernen und ich vermisse sie echt!
Auch für Nicola und Larissa war es eine ganz tolle Erfahrung und ich denke es öffnet ihre Einstellung für andere Länder enorm. Beide Kinder vermissen die Workcamper. Larissa geht am Morgen die Türe öffnen und schaut in die leere Wohnung der Worker. Sie schaut mich an und sagt zu mir:“Keini Lüt me do, gäu Mama?“.
Heute am Mittag assen wir ein Nudelgericht, dass uns Hyun-uk, aus Korea dagelassen hat. Es war doch schon ein bisschen scharf. Beide Kinder assen trotzdem alles auf und ich bin sicher dies taten sie nur weil es von Hyun-uk kam.
Ich bin absolut positiv überrascht von diesem Projekt und würde es jeder Zeit wieder tun! |
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Eintrag wurde erfasst am, 18/08/2011
Natürliche Hengsthaltung 4
Rubi ist nun 2 Wochen in der Herde und es wird immer wie entspannter in der Gruppe. Zuerst war er sehr auf Ben fixiert und ist unruhig geworden, wenn wir Ben zum reiten rausnahmen. Auch versuchte er Ben zu besteigen und trieb ihn die ersten paar Tage recht auf der Weide herum. Ben hatte alle Hufe voll zu tun um ihn abzuwehren. Es schien Ben aber nicht sonderlich zu stressen und er konnte sich schlussendlich auch durchsetzen. Ben entdeckte auch, dass er in der Stutenherde in Ruhe gelassen wurde, da die Stuten ihn (oder ihren Platz) verteidigten.
Zu den Stuten durfte Rubi die erste Woche überhaupt nicht und sie vertrieben ihn mit ziemlich viel gezicke. Jedes Mal, wenn er in die Nähe einer Stute kam, begannen sie zu quietschen und mit den Vorderhufen zu treten. Rubi reagierte natürlich darauf und begann sein Imponiergehabe, worauf dann die Stute ihm ihr Hinterteil zuwandte und mit den Hinterhufen verdeutlicht dass sie zurzeit keinen Hengst braucht.
Einmal konnte ich beobachten, wie unsere alte Stute ohne dieses gequitsche und gezicke vor Rubi durch lief. Sie schaute ihn nicht einmal richtig an und siehe da, auch er blieb ganz ruhig. Dies liess mich hoffen, dass es doch einmal eine ganz ruhige Situation im Stall geben könnte, wenn sich die Damen beruhigt haben.
Seit ein paar Tagen habe ich entdeckt, dass unsere alte Stute uriniert (wie wenn sie rossig wäre) Rubi aber nicht ran lässt. Ihn irritiert und erregt dies natürlich ein wenig und er steigt ihr nach und versucht sie zu decken. Sie lässt dies aber nicht zu und versucht zu fliehen. Ein positiver Nebeneffekt von diesem Szenario ist, dass Vatouchka sich viel bewegt und schon an Muskulatur zugelegt hat.
Es soll in der Natur Stuten geben die trotz Trächtigkeit rossig bleiben um den Hengst bei Laune zu halten. Vatouchka zeigt durch ihr urinieren schon ein spezielles Verhalten. Die anderen Stuten reagieren überhaupt nicht so. Ein anderer Punkt ist auch noch, dass sie die Rangniedrigste ist, nicht mehr die jüngste und noch nie eine Kämpferstute war. Sie war zwar viele Jahre die ranghöchste Stute bei mir, hatte diese Position aber nie durch Kampf erreicht sondern durch ihre ruhige und vertrauensvolle Ausstrahlung. Nun denke ich, dass sie auch ein wenig zu müde ist um den Hengst auf Distanz zu halten. Rubi kann sie natürlich durch das mehr bedrängen als die anderen Stuten und vielleicht ist sie ja wirklich auch noch diese Ausnahme welche rossig bleibt trotz Trächtigkeit.
Spannend zu beobachten war aber, dass die anderen Stuten begannen Verantwortung zu übernehmen. Samba reagiert bis jetzt am stärksten und erkennt, wann Vatouchka in Bedrängung gerät und geht dazwischen. Ich meine wirklich dazwischen. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Samba stand ziemlich weit weg. Vatauchka war am dösen. Als sie mitbekam, dass Rubi hinter Vatouchka her war, sprintete sie sofort los, ging dazwischen und jagte Rubi davon. Danach begleitete sie Vatouchka wie eine Mutter ihr Fohlen weg von Rubi, wobei sie ihn sehr genau im Auge behielt und ihm mit Drohgebärden zu verstehen gab, dass er es nicht mehr zu versuchen brauche. Die beiden Damen suchten sich danach ein gemeinsames Plätzchen, wo sie dann zusammen weiter dösten. Spannend!
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Eintrag wurde erfasst am, 12/08/2011
Pressemitteilung von unserem Workcamp
Der Hof Vamaris von Andrea und Jan Schneider in Niederwil SO beherbergt vom 13. –
27. August 2011 sieben Freiwillige aus sieben Nationen für einen zusammen mit
Workcamp Switzerland organisierten Arbeitseinsatz.
Weiherputzete - Die Freiwilligen aus Korea, Armenien, Russland, der Türkei, der
Tschechischen Republik, Portugal und der Schweiz unterstützen Andrea Schneider tatkräftig
bei der Wiederinstandstellung eines alten seit Jahren nicht gepflegten und verholzten Weihers,
der sich auf dem Gelände ihres Hofes befindet. Während des Workcamps wird am Weiher
geputzt, aufgeräumt, zurückgeschnitten und aufgeforstet. Auf dem Weg zum Weiher ist ein
öffentliches Wegrecht eingetragen und darum wird mit diesem Projekt letztlich auch ein Stück
gemeinnützige Arbeit für die Gemeinde getätigt. Erhalt und Wiederinstandstellung eines
Biotops ist sicher ein grosser Gewinn für ein ganzes Dorf. - Neben der Arbeit in der Natur und
dem Zusammenleben in Kulturvielfalt, werden abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten
organisiert, sowie Solothurn und die wunderschöne Region am Jura Südfuss entdeckt.
Mehr denn je im internationalen Freiwilligenjahr - Workcamp Switzerland organisiert in
Zusammenarbeit mit über 70 internationalen Partnerorganisationen die freiwilligen Helfer. In
der Schweiz werden sie an Projektpartner vermittelt, die ohne diese Hilfe von Freiwilligen ihre
Projekte im ökologischen, sozialen oder kulturellen Bereich nicht durchführen könnten. Die
Einsätze sind ein wertvoller und "unbezahlbarer" Dienst an Natur und Allgemeinheit. Die
Schweiz ist beliebt bei Freiwilligen aus aller Welt. Im Workcamp werden Sprachkompetenzen
erweitert, internationale Kontakte geknüpft, für eine sinnvolle Sache gearbeitet und nicht
zuletzt ein neues Land erkundet. Unsere jungen Freiwilligen sind die wiederkehrenden
Besucher von Morgen. |
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Eintrag wurde erfasst am, 10/08/2011
Natürliche Hengsthaltung 3
Die Stuten befanden sich auf der Weide und ich liess Rubi dazu. Es gab ein geschnorchel, gequietsche und Imponiergehabe (von beiden Seiten). Die Stuten zeigten Rubi mit Nachdruck die kalte Schulter und dies unterstrichen sie mit Drohgebärden. Wenn dies nicht reichte, griffen sie an. Maluca, als Ranghöchste, verteidigte ihre kleine Herde und schirmte Rubi ab. Auch Samba, als zweite in der Hierarchie, wirkte kräftig mit. Rubi unterwarf sich sofort und flüchtete, wobei er die fohlentypische Unterwerfungsgeste mit dem Maul machte. Ben war der einzige, der Interesse an ihm zeigte. Er nahm immer wieder Kontakt mit ihm auf und versuchte auch ein wenig zu Hengsteln Das ganze beruhigte sich aber sehr schnell wieder und die Show war fast ein wenig zu schnell vorbei.
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Eintrag wurde erfasst am, 05/08/2011
Natürliche Hengsthaltung 2
Am Samstag den 30. Juli haben wir also Rubi aus Frankreich geholt und ich muss sagen:ich war richtig nervös. Zuerst überlegte ich, Rubi und unser Pony Ben zusammen auf eine Weide zu stellen, damit sich die beiden Herren angewöhnen können und erst nach ein paar Tagen die zwei mit den Stuten zusammen zu lassen. So wäre vielleicht zwischen den Herren eine Freundschaft entstanden. Ein Punkt bereitet mir immer noch ein bisschen Angst und zwar, dass Rubi Ben aus der Herde treibt wenn er die Stuten als seine annimmt. Die andere Überlegung war, dass Rubi sich bei einer Abtrennung zu sehr in etwas hinein steigen könnte und dann erst recht „hengstig“ reagieren würde, wenn wir sie alle zusammen lassen. Die andere Möglichkeit war, ihn einfach zu der Herde zu lassen um den Überraschungsmoment auszunutzen und schliesslich kannten die Frauen Rubi ja seit Fohlen. Er würde so ein bisschen überfordert sein, könnte sich aber auch nicht in etwas rein steigern und die Stuten könnten gleich ihren Standpunkt vertreten.
So entschied ich mich dann auch. Die erste Nacht blieb Rubi alleine auf dem Auslauf, da es nicht Sinn machte ihn in der Nacht zu integrieren. Am Sonntagmorgen wagten wir dann das Projekt Hengsthaltung in der Gruppe.
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Eintrag wurde erfasst am, 02/08/2011
Natürliche Hengsthaltung
Da nun 4 trächtige Stuten auf meiner Weide stehen, kam mir der Gedanke, ich könnte doch Rubi Rocha, nach Hause nehmen und ihn zu den Stuten stellen. Rubi ist mittlerweilen 3,5 Jahre alt und immer noch Hengst. Somit würde Rubi lernen mit Stuten zusammen zu leben und zu akzeptieren wenn sie nein sagen.
Viele Hengste heutzutage haben ja die Möglichkeit gar nicht mehr, dies zu lernen. Sie kommen direkt von der Hengstweide in den Ausbildungsstall wo sie dann meistens unter ihres Gleichen sind, oder aber in Einzelhaft ihr Dasein fristen.
Wenn ein Hengst heute noch einen Freisprung machen darf, ist das die Ausnahme und dann lernt er nur auf eine schon rossige und bereite Stute zu springen. Sich um ihre Gunst bemühen zu müssen und ihr zu imponieren muss er nicht mehr und wenn sie noch nicht bereit ist, versteht er das nicht, da er nie gelernt hat wie es sich anfühlt einen Korb zu bekommen.
Meine Überlegungen waren nun also, dass ein Hengst, der dies in einer Stutenherde lernen kann und somit auch absolut artgerecht gehalten wird, eigentlich auch ausgeglichener und umgänglicher sein müsste.
Für mich ist dies absolutes Neuland. Denn mit Hengsten habe ich keine grossen Erfahrungen und kann auch nicht einschätzen, ob mein Projekt funktionieren wird.
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Eintrag wurde erfasst am, 02/08/2011
Es gibt wieder Lusitanomixe.
Meine Kinder werden grösser und so langsam habe ich wieder Zeit für neue pferdische Projekte.
Wir haben dieses Jahr alle unsere Stuten zugelassen. Sie wurden wieder mit einem Lusitanohengst gedeckt. Vatouchka, Maluca und Sama wurden mit Uxaque und Holita mit Otelo zugelassen. Beide Hengste sind von www.reitkunst.ch.
Diese Kreuzung überzeugt mich nach wie vor und ich bin gespannt was es diesmal gibt.
Heroi, das schwarze Fohlen, ist nun 2 Jährig und entwickelt sich prächtig. Es ist immer noch nicht ganz sicher, ob er schwarz bleibt, da er doch ziemlich viele weisse Stichelhaare bekommt. Da Valioso auf Deutschland verkauft wurde, habe ich keine regelmässigen News, bin aber auch auf ihn gespannt wie er sich entwickelt hat. |
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Eintrag wurde erfasst am, 27/01/2011
Herzlich Willkommen im Tagebuch von Vamaris
Wir werden hier von Zeit zu Zeit unsere persönlichen Erfahrungen mit und von unserem Hof dokumentieren. Anregungen und Tipps eurerseits nehmen wir gerne unter dem Navigationspunkt Kontakt entgegen. Besten Dank |
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